Zentrum für organisationstheoretische Grundlagenforschung (ZOG)
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Forschung

Gegenwärtig fokussiert sich das Zentrum auf drei Forschungsschwerpunkte, die wir als besonders relevant für moderne Organisationen einstufen:

1. Legitimität und Verantwortung

2. Diversität an der Unternehmensspitze

3. Strategische und organisationale Aspekte der digitalen Transformation.

Unser Forschungsschwerpunkt Legitimität und Verantwortung bezieht sich sowohl auf Organisationen als auch auf ihren (strategischen) Führungsstab. Wir sind daran interessiert, wie Organisationen Legitimität erzielen und aufrechterhalten können – auch dann, wenn sie mit ständig sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen konfrontiert sind oder von der gängigen, etablierten Praxis abweichen. Von Führungskräften wird erwartet, dass sie nicht nur Legitimität fördern, sondern Organisationen verantwortungsvoll entwerfen, positionieren und leiten. Neben Fragen, die sich der unternehmerischen Verantwortung widmen, setzen wir uns auch mit denjenigen auseinander, die ihr Gegenteil – unternehmerisches Fehlverhalten – ins Visier nehmen. Unsere Forschung befasst sich mit breiten Themenfeldern wie Corporate Social Responsibility, Shareholder vs. Stakeholder Orientierung, der Einführung institutionell umstrittener Praktiken bis hin zum Phänomen sozialer Filterblasen (Silos) in Elitenetzwerken.

Ausgewählte Projekte und Publikationen


Der Einfluss von Diversität an der Unternehmensspitze auf die strategische Entscheidungsfindung und Unternehmensleistung, wird seit Hambrick & Mason’s (1984) wegweisendem Aufsatz zu Organisationen als Reflektion ihrer Führungselite erforscht. Aufbauend auf dieser Forschungstradition untersuchen wir Aspekte und persönliche Hintergründe von Führungskräften an der Unternehmensspitze, die von besonderer Relevanz für moderne Organisationen sind. Dabei sind wir vor allem an denjenigen Gruppen interessiert, die an der Unternehmensspitze unterrepräsentiert sind, darunter Führungskräfte aus niedrigeren gesellschaftlichen Schichten, mit Immigrationshintergrund sowie diejenigen, die von der dominant männlichen Führungspraxis abweichen. Unser Ziel ist es zu verstehen, wie es diesen Gruppen gelingen kann, an der Unternehmensspitze zu überleben und sich bedeutungsvoll in die Unternehmensleistung einzubringen.

Ausgewählte Projekte und Publikationenen

Die Berücksichtigung strategischer und organisationaler Aspekte der digitalen Transformation ist unentbehrlich für Unternehmen geworden, die wettbewerbsfähig bleiben möchten. Neben eigenen, internen Treibern zur Digitalisierung, sehen sich moderne Unternehmen zunehmend mit externem Druck von Investoren, Kunden und Konkurrenten konfrontiert, sich entsprechend weiterzuentwickeln. Dabei erfordert die digitale Transformation oft einen massiven Bruch mit bestehenden Geschäftsmodellen und Praktiken. Wir sind daran interessiert, wie es Unternehmen gelingen kann, diesen Sprung erfolgreich zu meistern. Unsere Forschung befasst sich mitunter damit, wie Aufsichtsräte die digitale Orientierung und Denkweise von Vorständen beeinflussen können, Kunden und Arbeitnehmer auf die digitale Transformation reagieren und Change Management diese zum Erfolg führen kann.

Ausgewählte Projekte und Publikationen